Rotenburg
Rotenburg (Wümme) hat gut 22.000 Einwohner und ist die Kreisstadt des Landkreises Rotenburg (Wümme). Um 1195 baute der Verdener Bischof Rudolf I. im Gebiet zwischen Wümme, Rodau und Wiedau eine Burg. Diese erhielt ihren Namen “Rodeborg” bzw. “Rodenborch” vermutlich nach den roten Backsteinen, aus denen sie errichtet wurde. Im Schatten der Burg, die später zu einer Festung mit Renaissanceschloss umgebaut wurde, entwickelte sich die Siedlung. Seit Anfang des 15. Jh. besaß der Ort Fleckensrechte. Als der Flecken 1929 zur Stadt umgewandelt wurde, lebten rund 6.000 Einwohner in der Kreisstadt. 1974 wurden im Zuge der niedersächsischen Verwaltungsreform die Gemeinden Mulmshorn, Unterstedt, Waffensen und Borchel eingemeindet, wodurch sich das Stadtgebiet auf 98,81 km² vergrößerte.
























