Arbeitnehmervertreter treffen Schulz und Maas in Berlin – Klingbeil lud zur Betriebsrätekonferenz

Unter dem Motto „Demokratie in Betrieb und Gesellschaft“ hat die SPD-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche den Dialog mit Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland fortgesetzt. Die Konferenz war mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Bundesjustizminister Heiko Maas hochrangig besetzt. Mehr als 300 Arbeitnehmerinnenvertreter und Arbeitnehmervertreter dabei.

v.l: Ulrike Bömeke, Janina Hänsel (beide Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg), Lars Klingbeil, Carsten Soltwedel (Emsland-Stärke GmbH), Werner Schröder (OsteMed Kliniken und Pflege GmbH)

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil nahmen auch Ulrike Bömeke, Janina Hänsel (beide Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg), Werner Schröder (OsteMed Kliniken und Pflege GmbH und Carsten Soltwedel (Emsland-Stärke GmbH) an der Konferenz teil.

Neben der Stärkung der Mitbestimmung ging es unter anderem auch um ein von der SPD gefordertes Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit. „Ein Teilzeitjob macht in bestimmten Lebenssituationen Sinn. Zum Beispiel wenn junge Kinder da sind. Aber sehr viele kommen dann nicht wieder zurück in einen Vollzeitjob. Mit negativen Konsequenzen für das Einkommen und die spätere Rente. Das betrifft in Deutschland vor allem Frauen. Deshalb wollen wir das Recht auf ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit einführen. Das war im Koalitionsvertrag sogar vereinbart aber wurde von der Bundeskanzlerin persönlich endgültig abgelehnt. Ich halte das für einen Fehler. Wir werden hoffentlich nach der Wahl eine Mehrheit dafür haben“, sagte Klingbeil am Rande der Konferenz.

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