Klingbeil: „Fahrtwege in der Pflege besser bezahlen“

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat im Rahmen seiner 10. Tour der Ideen durch den Wahlkreis den Pflegedienst B&V besucht. Im Pflegedienst werden derzeit 12 Kunden in der Tagespflege betreut, zusätzlich wird eine ambulante Pflege zu Hause angeboten. „Das Thema Pflege ist in unserer Region ein wichtiges Thema. Die Ausbildung und die Bezahlung müssen sich verbessern - beispielsweise durch einen Tarifvertrag Pflege. Der Wettbewerb in der Pflege darf nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten stattfinden“, sagte der Bundestagsabgeordnete beim Gespräch mit den Beschäftigten.

Die Leiterin des Pflegedienstes, Katrin Borchers-Wertz, berichtete Klingbeil, dass die Fahrtwege zu den Pflegenden teilweise sehr weit sind. „Wir fahren von Hodenhagen bis Rodewald“, berichtete sie. Für diese Fahrten gibt es eine Pauschale von 3,77 Euro, die aber für solche Distanzen kaum ausreiche. „Die Wegpauschale muss angeglichen werden. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass die Alten- und Krankenpflege insbesondere in unserem ländlichen Bereich gestärkt wird. Dazu gehört auch die bessere Bezahlung von Wegzeiten. Ich habe mich zu diesem Thema bereits an den zuständigen Gesundheitsminister gewandt“, berichtet Klingbeil. Der Gesundheitsminister antwortete Klingbeil, dass die Bezahlung von Wegzeiten Teil des Pflegesofortprogramms ist. „Hier werde ich das Anliegen unserer Heimat mit großen Entfernungen weiter ansprechen und auf eine schnelle Besserung drängen“, so Klingbeil.

„Im Koalitionsvertrag haben wir Maßnahmen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegerinnen und Pfleger beschlossen. Die Konzertierte Aktion Pflege umfasst eine Ausbildungsoffensive und Möglichkeiten zur Weiter- und Fortbildung im Bereich Pflege sowie attraktive Modelle für die Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit im Bereich der Pflege. Zudem sollen 13.000 neue Stellen geschaffen werden“, berichtet Klingbeil von den Zielen der Bundesregierung.

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