Eine-Welt-Verein diskutiert mit Klingbeil über Entwicklungspolitik

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil traf sich jüngst mit dem Eine-Welt-Verein aus Bomlitz zu einem Runden Tisch zur Entwicklungspolitik. Thematisch ging es um den Klimawandel, Welthandel, Agrarpolitik, Waffenlieferungen und allgemeine Entwicklungszusammenarbeit.

„Gerade in unseren heutigen Zeiten ist es wichtig, sich die Entwicklungspolitik wieder stärker in den Fokus zu nehmen“, so Klingbeil mit Blick auf den Klimawandel und Flüchtlingspolitik. Inhaltlich hatte der Verein unter Vorsitz von Edelgard Schmidt viele Themen der Weltpolitik zu diskutieren. „Wir müssen unseren täglichen Konsum überdenken, aber ich bin gegen zu viele Verbote“, so Lars Klingbeil in der Diskussion. Der Abgeordnete machte deutlich, dass an einem Klimaschutzgesetz gearbeitet wird, um die Klimaschutzziele 2030 zu erreichen. „Wir müssen weg kommen von Vereinbarungen auf internationalen Gipfeln und brauchen endlich klare Gesetze, um den Klimaschutz zu regeln“. An dem Abend wurde auch die globale Rolle der Landwirtschaft diskutiert. Hier plädiert Klingbeil für „eine bessere Förderung für mehr Nachhaltigkeit“.

Die Diskussionsteilnehmer rund um Peter Hartwig diskutierten mit den Bundestagsabgeordneten darüber hinaus auch über Friedenspolitik und die Rüstungsexporte Deutschlands. „Ich will schärfere Richtlinien für den Waffenexport. Das haben wir in der Koalition so vereinbart und ich werde beim zuständigen Minister Peter Altmaier Druck machen, dass es hier zügig voran geht. Mir ist das alles zu langsam“, so Klingbeil.

„Ich habe mich sehr über die lebendige Diskussion in Bomlitz gefreut und nehme viele Ideen mit“, so Lars Klingbeil nach dem Gespräch. Der Abgeordnete vereinbarte bald wieder mit dem Verein zusammen zu kommen.

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