Klingbeil fordert Moratorium bei der Reststoffbehandlungsanlage

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat sich vor kurzem in Bothel mit Anwohnerinnen und Anwohnern aus Bellen und Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitikern zu einem Austausch über die geplante Reststoffbehandlungsanlage getroffen.

Lars Klingbeil informierte sich über das Widerspruchsverfahren der Gemeinde Brockel, der Samtgemeinde Bothel, der Anwohnerinnen und Anwohner und des BUND. Klingbeil kündigte an, gegenüber dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann, für ein Moratorium bei der Reststoffbehandlungsanlage während des Widerspruchsverfahrens und der laufenden Untersuchung der Krebsfälle in der Region zu werben. „Die Skepsis der Anwohnerinnen und Anwohner aus Bellen gegenüber der geplanten Reststoffbehandlungsanlage ist berechtigt. Bis keine Klarheit über die gesundheitlichen Folgen der Erdgasförderungen bestehen, sollten die Planungen der Reststoffbehandlungsanlage auf Eis gelegt werden.“, sagte Klingbeil. „Das ist zurecht ein sensibles Thema in der Region und ich erwarte, dass der Minister dies ernst nimmt.“

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