Klingbeil und Zinke wollen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kämpfen

Im Industriepark Walsrode sind 171 Arbeitsplätze bedroht. Um auszuloten, was die Politik in dieser Situation tun kann, kamen kürzlich der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der hiesige Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke mit Betriebsräten der am Standort ansässigen Unternehmen zusammen.

„Wir wollen uns für den Industriepark Walsrode als attraktiven Wirtschaftsstandort einsetzen. Denn: es geht um die Arbeitsplätze von vielen Menschen in unserer Heimat“, so die beiden SPD-Politiker.

Klingbeil und Zinke informierten sich deshalb über die Situation in den Betrieben und sprachen mit Ralf Petersen und Detlef Scherer von DOW/DuPont, Andreas Glück von der Walsroder Casings GmbH, Thorsten Buse von Wipak sowie Anna Engfer von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE).

171 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Betriebsräte legten dar, mit welchen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen.
Der Belegschaft von Wipak wurde etwa mitgeteilt, dass bis Ende 2019 insgesamt 112 Mitarbeiter freigestellt werden sollen. Dennoch gab das Unternehmen eine fünfjährige Standortgarantie und kündigte an, am Standort etwa in neue Maschinen zu investieren.

Bei der Walsroder Casings GmbH sollen 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entlassen werden. Der Betriebsrat konnte zwar einige Arbeitsplätze retten, aber Lars Klingbeil forderte mehr. „Die Beschäftigten brauchen Klarheit über ihren Arbeitsplatz im Industriepark Walsrode “, sagte Lars Klingbeil mit Blick auf die derzeitige Situation. Gemeinsam mit Sebastian Zinke will Klingbeil für den Erhalt der Arbeitsplätze im Industriepark kämpfen.

Transparenz fordern Klingbeil und Zinke aber auch bei der geplanten Aufteilung von DOW/DuPont. Positiv sehen die beiden SPD-Politiker hingegen, dass seit 2018 wieder Ausbildungen am Standort durchgeführt werden und es derzeit 50 Auszubildende gibt. „Wir brauchen solche Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe, denn sie sind wichtig für die wirtschaftliche Attraktivität unserer Region“, sind sich Klingbeil und Zinke einig.

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