Schülerin berichtet Klingbeil von US-Aufenthalt

Annika Eben aus Fintel nahm am Parlamentarischem Patenschafts-Programm (PPP) teil

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil gab den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Walsrode einen Einblick in das politische Berlin.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil ist ein großer Freund der USA. Schließlich hat der 40-Jährige selbst für eine Zeit im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ gelebt. Auch aus diesem Grund ist er gerne Pate beim Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages, mit dem das Parlament Schülerinnen und Schülern sowie Berufstätigen die Möglichkeit für ein Austauschjahr in den USA gibt.

Annika Eben aus Fintel hat ein Stipendium im Rahmen des PPP bekommen und ist ein Jahr in Cresco im US-Bundesstaat Pennsylvania zur Schule gegangen. Die 19-Jährige von der KGS Schneverdingen berichtete nun dem heimischen Bundestagsabgeordneten von ihren US-Jahr. Denn: Lars Klingbeil hat die Patenschaft für den Austausch der Schülerin übernommen. „Mir ist wichtig, von den Erfahrungen, die während des Austausches in den USA gemacht wurden, zu erfahren“, berichtet Klingbeil.

Austausch als Bereicherung

Für Annika Eben war das Austauschjahr sehr bereichernd. Nicht nur, weil sie ihren Schulalltag in einem Land mit einem anderem Bildungssystem und mit einer anderen Kultur meisterte. Die 19-Jährige entdeckte zusätzlich Tanzen und Fotografie als neue Hobbies für sich. „Während des Austauschjahres habe ich viel über mich selbst gelernt und mich weiterentwickelt“, erzählte sie Lars Klingbeil. Sie könne solch eine persönlichkeitsstärkende Zeit jedem empfehlen, so die 19-Jährige. Derzeit absolviert die Fintelerin ihren Bundesfreiwilligendienst an der OBS Lauenbrück und sie möchte danach gerne Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik studieren. Annika Eben kann sich zudem vorstellen, entweder im Studium nochmals einen Austausch zu machen oder später im Ausland zu leben und zu arbeiten. Ob in den USA, weiß sie allerdings noch nicht. Sie kann sich aber gut vorstellen, sich ehrenamtlich bei einer Austauschorganisation zu engagieren und andere Schülerinnen und Schüler zu beraten und betreuen.

Junior-Botschafter in den USA werden

Mit dem PPP werden Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige zu „Junior-Botschaftern“ in den USA. Nach der Bewerbung trifft eine Organisation die Vorauswahl und der für den Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete wählt anschließend eine Kandidatin oder einen Kandidaten aus. Im Mai 2019 ist es wieder soweit: Dann beginnt voraussichtlich die nächste Bewerbungsphase für das PPP 2020/21. Informationen dazu gibt es unter https://www.bundestag.de/ppp#

„Mit dem PPP soll ein persönliches Netzwerk zwischen jungen Menschen in den USA und Deutschland entstehen“, erklärt Klingbeil. Er selbst halte das Sammeln von Erfahrungen über Politik und Kultur in den USA für sehr wichtig. „Und ich freue mich immer, einem jungen Menschen aus unserer Region diese Möglichkeit geben zu können“, so der 40-Jährige.

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