Schulen im Heidekreis bekommen fast 600.000 Euro für mobile Endgeräte

Der Heidekreis ruft Fördermittel in Höhe von fast 600.000 Euro aus dem Sofortprogramm von Bund und Ländern zur Beschaffung von mobilen Endgeräten für Schülerinnen und Schülern ab. Das teilen der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke mit.

Insgesamt 550 Millionen Euro fließen im Rahmen des Sofortprogramms in die Beschaffung von mobilen Enggeräten an Schulen. Der Bund stellt davon 500 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Niedersachsen investiert selbst 50 Millionen Euro.

Mit dem Programm würden Bund und Länder an einem Strang ziehen, betonen Lars Klingbeil und Sebastian Zinke und ergänzen: „In den vergangenen Wochen und Monaten haben Schulen vor allem digital unterrichtet. Die während dieser Zeit erzielten Fortschritte im Bereich der Digitalisierung wollen wir jetzt weiter ausbauen und in den Alltag der Schülerinnen und Schüler integrieren“, so die beiden SPD-Politiker. Der Bundes- und der Landtagsabgeordnete hatte sich vor Beginn der Sommerferien mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertretern von mehreren Schulen getroffen, um über die coronabedingte Umstellungen des Schulalltags zu sprechen. Der Digitalisierungsschub spielte dabei immer wieder eine wichtige Rolle. „Bei dem Sofortprogramm war es uns deshalb nun vor allem wichtig, die Fördermittel für Schulen ganz unbürokratisch zur Verfügung zu stellen.“

Notebooks und 1.400 iPads für den Heidekreis

Der Heidekreis könne aus dem Sofortprogramm nun Fördermittel in Höhe von 586.628 Euro abrufen. Die jetzige Auftragssumme für den Heidekreis beläuft sich auf 545.439,86 Euro. Laut Landrat Manfred Ostermann sollen von dem Geld rund 1.400 iPads beschafft werden. Für die verbleibende Fördersumme von rund 40.000 Euro ist die Beschaffung von Notebooks vorgesehen. Bund und Ländern fördern diese zu 100 Prozent. Eigenmittel des Landkreises sind nicht erforderlich.

Zur Ermittlung des Bedarfs im Heidekreis wurden alle Schulen angeschrieben, von denen auch alle iPads gefordert hatten, so Ostermann. Drei Schulen hätten noch zusätzlich Bedarf an Laptops angemeldet. Vor Ende der Ferien werde eine erneute Abfrage an alle Schulen erfolgen, um auf Basis der dann feststehenden Schülerzahl eine exakte Menge pro Schule zu ermitteln. Zeitnah zum Schulbeginn am 27. August sollen die iPads zur Verfügung gestellt werden können.

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