Klingbeil trifft sich mit Vertretern des Industrieparks Walsrode

Im Rahmen seiner Tour der Ideen hat sich der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke, Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring, dem Ortsvorsteher Jürgen Hollmann und dem Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Bomlitz, Nico Aigner, mit Geschäftsführern und Betriebsratsvorsitzenden der Unternehmen des Industrieparks Walsrode getroffen, um über die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu sprechen. „Der Industriepark Walsrode ist einer der größten Arbeitgeber unserer Region. Mir war es wichtig zu erfahren, wie die aktuelle Lage der einzelnen Unternehmen vor Ort ist“, erläuterte der SPD-Politiker.

Klingbeil: „Wollen Arbeitsplätze erhalten“

Die meisten Vertreter des Industrieparks berichteten, dass sie bislang gut durch die Corona-Pandemie gekommen seien. Bislang gab es zudem nur einen einzigen leichten Corona-Fall in einem Unternehmen, der allerdings schnell erkannt wurde und entsprechend kleine Auswirkungen für das Unternehmen hatte. Das solle auch in Zukunft so bleiben. Zudem sollen wirtschaftliche Einbußen weiterhin abgefedert werden: „Unser Ziel muss es sein, weiterhin die Arbeitsplätze vor Ort im Industriepark Walsrode zu erhalten“, machte Klingbeil deutlich.  Für einzelne Unternehmen stellen aber die internationalen Reisebeschränkungen eine Herausforderung dar oder aber verändere sich die wirtschaftliche Situation aufgrund von Umsatzeinbußen.

Probleme bei der Kinderbetreuung und arbeiten im Homeoffice

Probleme seien zu Beginn der Pandemie beispielsweise bei der Kinderbetreuung aufgetreten, die aber aufgrund eines Schichtarbeitssystems und arbeiten von zu Hause gelöst wurden. In Bezug auf das mobile Arbeiten im Homeoffice wünschten sich die Geschäftsführer und Betriebsratsvorsitzenden von der Politik, dass sie klare Rahmenbedingungen schaffe, die dabei helfen könnten, einen neuen Arbeitsalltag zu etablieren. Dabei soll es weiterhin eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Industrieparks wie in den vergangenen Wochen und Monaten geben, lobten die Anwesenden das Miteinander in der vergangenen Zeit. So hätten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa Masken selbst genäht und ein Unternehmen produzierte große Mengen Desinfektionsmittel für den Standort aber auch für medizinische Einrichtungen im Landkreis. Für Klingbeil weitere Zeichen dafür, „dass wir gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen werden.“ Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens könne und sollte weiterhin ein festintegrierter Teil des Arbeitsalltags bleiben, machte der Bundestagsabgeordnete seinen Standpunkt deutlich. Der Abgeordnete bot zudem an, bei Fragen und Anliegen weiterhin ansprechbar zu sein.

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