Modernisierung des Panzermuseums Munster: Klingbeil und Rohde wollen zeitnahen Baubeginn

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat gemeinsam mit seinem Kollegen Dennis Rohde aus Oldenburg das Panzermuseum in Munster besucht. Klingbeil hatte sich dafür stark gemacht, dass der Bund insgesamt 19,3 Millionen Euro aus dem Etat der Bundeswehr für die Modernisierung des Museums bereitstellt. Er fordert nun vom Verteidigungsministerium, dass die zugesagten Gelder auch zügig investiert werden.

Klingbeil konnte mit Rohde den haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für einen Besuch in seinem Wahlkreis gewinnen. Rohde bestimmt maßgeblich mit, wie viele Mittel der Bund für den Etat der Bundeswehr vorsieht. Zusammen mit Ralf Raths und Julia Engau vom Panzermuseum sowie Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein und Birgit Ruf vom SPD-Ortsverein Munster konnte Klingbeil seinen Gast davon überzeugen, welche große Bedeutung das Museum für die Stadt und die gesamte Region hat: „Das Museum leistet einen Beitrag zur Ausbildung in der Bundeswehr, arbeitet unsere Geschichte auf und ist aufgrund zahlreicher regionaler und überregionaler Besucherinnen und Besucher auch touristisch bedeutsam“, unterstreicht der Abgeordnete aus Munster.

Die Baumängel waren bei dem Rundgang jedoch offensichtlich. „Ich will deshalb, dass die zugesagten Gelder nun zügig investiert werden können – und nicht wie vom Verteidigungsministerium angekündigt erst 2025“, macht Klingbeil deutlich.

Seitdem der Bundestag beschlossen hat, insgesamt 19,3 Millionen für die Modernisierung des Panzermuseums zur Verfügung zu stellen, macht sich der SPD-Politiker in Berlin dafür stark, dass die Beschlüsse des Parlaments auch umgesetzt werden. Klingbeil dränge immer wieder auf eine Alternative zu dem vom Ministerium ursprünglich vorgeschlagenen Baubeginn im Jahre 2025. Er führe immer wieder Gespräche in Berlin und fordere Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in Schreiben immer wieder dazu auf, einer befristeten Übertragung der betreffenden Grundstücksteilfläche auf die Stadt Munster zuzustimmen: „Wir wollen Gewissheit über einen Baubeginn vor 2025“, so Klingbeil. Er sei froh, dass sich Dennis Rohde nun ebenfalls beim Ministerium für eine Beschleunigung der Baumaßnahmen stark macht.

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