Klingbeil: „Unsere Region zur Wasserstoffregion machen“

Im Rahmen seiner „Tour der Ideen“ hatte der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil bereits im August mit Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, örtlichen Unternehmen und Vertretern des Wasserstoffnetzwerks Nordostniedersachsen getroffen, um über eine Wasserstoffstrategie für die Region zu diskutieren.

„Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger für die Zukunft. Dass bei uns in der Region eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde, ist ein sehr positives Signal. Unsere Unternehmen vor Ort stellen sich für die Zukunft auf und es können neue Arbeitsplätze entstehen. Ich möchte gemeinsam mit allen Beteiligten unsere Heimat zur Wasserstoffregion machen“, macht Klingbeil seine Zielsetzung deutlich.

Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete nun berichtet, wurden in den letzten zwei Wochen wichtige Entscheidungen für die Wasserstofftechnologie beschlossen. So wird durch die verabschiedete Änderung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) die Produktion von grünem Wasserstoff deutlich erleichtert. Neben der besonderen Ausgleichsregelung soll es in Zukunft die Möglichkeit geben, Wasserstoff komplett von der EEG-Umlage befreien zu lassen. Dadurch wird die Nutzung von Wasserstoff preislich attraktiver.

Einen wichtigen Schritt zur Förderung von Wasserstoff sieht der SPD-Bundestagsabgeordnete auch in dem beschlossenen Bundeshaushalt für das kommende Jahr. „Mit den beschlossenen Geldern setzen wir ein wichtiges Zeichen und machen deutlich, welchen Stellenwert die Förderung von Wasserstoff für uns hat“, so Klingbeil. Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft soll in den kommenden Jahren mit neun Milliarden Euro vorangetrieben werden. Zudem stehen 50 Millionen Euro für Wasserstoff und Brennzellenanwendungen im Verkehr zur Verfügung. 25 weitere Millionen sind für die Tank- und Ladeinfrastruktur eingeplant.

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