Althusmann: Ab März 2021 Klarheit bei der Ortsumgehung Scheeßel

Der Bau der Ortsumgehung in Scheeßel ist seit knapp 20 Jahren ein wichtiges Thema der Gemeinde Scheeßel. Inzwischen ist die Ortsumgehung wieder in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden. Hierfür hatte sich unter anderem der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil eingesetzt. Gemeinsam mit der Scheeßeler Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, den Landtagsabgeordneten Dr. Dörte Liebetruth und Eike Holsten und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann hat Klingbeil nun via Online-Konferenz ein Gespräch mit dem niedersächsischen Verkehrsminister Bernd Althusmann organisiert, um über die weitere Planung der Ortsumgehung zu erfahren. „Verkehrsminister Althusmann hat zugesagt, dass es im März 2021 Klarheit darüber gibt, wann die nächsten konkreten Planungsschritte zum Bau der Ortsumgehung beginnen können. Es ist gut, dass es dann endlich Klarheit gibt“, erklärte Klingbeil.

Während des nun stattfindenden Gesprächs sagte Verkehrsminister Althusmann zu, dass im März 2021 darüber entschieden werde, wann die nächsten Planungsschritte beim Bau der Ortsumgehung starten könnten. Althusmann führte aus, dass zum Jahresbeginn circa 900 Stellen zur Bundesstraßenbauverwaltung wandern werden, man jedoch die Möglichkeiten für außenstehende Dienstleistungen erhöht habe, sodass die Planungskapazität für die offenen Projekte des Bundesverkehrswegeplans weiterhin gesichert sei. Die entsprechenden Mittel stünden ebenfalls durch die Investition des Bundes zur Verfügung.

Bedeutung für Scheeßel

Zu Beginn des Gesprächs betonte der SPD-Bundestagsabgeordnete die Bedeutung der Ortsumgehung Scheeßel für die Region und führte aus, dass es einen überparteilichen Konsens bei der Notwendigkeit einer schnelleren Planung gebe. Scheeßels Bürgermeisterin Dittmer-Scheele machte deutlich, dass sie sich einen Fortschritt bei dem Projekt wünsche und verwies auf den langen Zeitraum, den man bereits auf den Bau der Ortsumgehung warte. Die Landtagsabgeordneten Liebetruth und Holsten unterstrichen ebenfalls ihre Unterstützung für das Projekt. „Geld und politischer Wille, um die Planungen zu starten, sind vorhanden. Der Flaschenhals ist das fehlende Fachpersonal, um die vielen Planungsleistungen zu erbringen die derzeit von der Landesstraßenbaubehörde in Verden erwartet werden. Dieser Umstand begleitet uns auch an anderen Stellen“ so der Landtagsabgeordnete Eike Holsten zum Gespräch mit dem Minister. Somit blicke er gemeinsam mit Dörte Liebetruth interessiert auf die Aufstellung der Behörde zum Beginn des kommenden Jahres, wenn Bundesinfrastrukturgesellschaft und Landesstraßenbaubehörde parallel ihre Arbeit aufnehmen.

Seit 2017 befindet sich die Ortsumgehung Scheeßel im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Geplant ist ein zweistreifiger Neubau, der für eine deutliche Verkehrsminderung im Scheeßeler Ortskern sorgen soll.

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