Eisenbahnschwellen in Gräpel: Klingbeil hakt bei Ministerin nach

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil aus Munster hat vom Bundesverteidigungsministerium Aufklärung beim Thema Eisenbahnschwellen in Gräpel gefordert. Das machte Klingbeil in einem Brief an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer deutlich.

Lars Klingbeil, MdB
Lars Klingbeil, MdB Bild: Tobias Koch

Zuvor hatten ihn Bürgermeister Werner Hinck und der SPD-Landratskandidat Björn Protze auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht. In seinem Brief an Kramp-Karrenbauer forderte Klingbeil aber neben Aufklärung auch noch etwas anderes: „Ich habe gegenüber der Ministerin dem Wunsch der Gemeinde Estorf Nachdruck verliehen, dass sich das Verteidigungsministerium an den Entsorgungskosten der Eisenbahnschwellen beteiligen möge“, so Klingbeil.

An der Oste in Gräpel wurden im Rahmen der Sanierung des Dorfplatzes Eisenbahnschwellen gefunden und ausgegraben. Diese wurden in den 1960er Jahren von der Bundeswehr dort eingebaut um den Platz zu befestigen. Die Bundeswehr räumt dies auch ein. Beim Ausbau wurde jedoch festgestellt, dass die Schwellen schwer kontaminiert sind und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Dies hat zu erheblichen Mehrkosten geführt. Die Gemeinde Estorf hat sich deshalb an das Verteidigungsministerium gewandt, aber eine ablehnende Antwort erhalten. Daraufhin sind Hinck und Protze auf Lars Klingbeil zugegangen und haben um Unterstützung gebeten.

„Ich freue mich sehr, dass Lars Klingbeil sich für die Belange der Gemeinde Estorf einsetzt. Die Haltung des Bundesverteidigungsministeriums ist für mich so nicht hinnehmbar,“ ergänzt Werner Hinck.

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