Klingbeil: „Kinder dürfen keine Soldaten sein“

Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten mahnt der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil den Missbrauch von Minderjährigen als Soldaten an. „Kinder und Jugendliche dürfen keine Soldatinnen und Soldaten sein“, so der Appell des SPD-Politikers.

Rückblick: 2019 nahm der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil gemeinsam mit Bundesjugendministerin Franziska Giffey im Deutschen Bundestag an der Protestaktion gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten teil. Das Bild ist also vor zwei Jahren entstanden. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr vor allem digitale Aktionen.

„Weltweit gibt es immer noch zu viele Minderjährige, die als Soldatinnen und Soldaten in Kriegen kämpfen und ich finde das unerträglich. Gegen diesen Missbrauch müssen wir uns immer stark machen“, macht Klingbeil deutlich.

Jedes Jahr am 12. Februar setze er deshalb wie viele andere auch am Red Hand Day (Rote-Hand-Tag) ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Die roten Hände sind dabei ein weltweites Protestsymbol gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und die Red-Hand-Bewegung hat dem Thema auf politischer Ebene sehr viel Aufmerksamkeit gebracht. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr keine Aktion dazu im Deutschen Bundestag. „Trotzdem bleibt die Forderung dieselbe: Kein Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten“, so Lars Klingbeil.

Weltweit gibt es schätzungsweise bis zu 250.000 Kindersoldaten und -soldatinnen.

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