„Klingbeil im Gespräch“ digital mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat Anfang Februar erneut Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu seiner Online-Dialogveranstaltung „Klingbeil im Gespräch“ eingeladen. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Landkreisen Rotenburg und Heidekreis nahmen an der Veranstaltung teil und tauschten sich mit dem SPD-Politiker digital rund um die aktuelle Corona-Lage aus.

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise haben sich hunderte Menschen mit Fragen, Hinweisen und Unterstützungsbitten an ihren Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil gewandt. Neben der individuellen Betreuung führt der Abgeordnete aus Munster dabei auch regelmäßig Dialogveranstaltungen wie „Klingbeil im Gespräch“ durch, um mit den Menschen vor Ort in den direkten Austausch zu kommen – zurzeit eben digital. „Der persönliche Austausch mit Ihnen ist mir ungeheuer wichtig. Durch Ihre Nachrichten und Hinweise weiß ich, wo in meiner Heimat die Sorgen und Probleme liegen und wo ich mich für Sie einsetzen muss“, so Klingbeil.

„Impfen ist das Licht am Ende des Tunnels“

Der anhaltende Lockdown fordere die Gesellschaft wirtschaftlich und persönlich zunehmend stark heraus. Er wisse, dass viele Unternehmen, Selbstständige und Familien stark mit den Einschränkungen zu kämpfen haben und teils um ihre Existenz bangen, sagte Klingbeil zu Beginn der Veranstaltung. „Die beginnenden Impfungen in Deutschland sowie im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg sind aber der Beginn der Kehrtwende und der langsame aber stetige Weg zurück zur Normalität“, äußerte sich der heimische Bundestagsabgeordnete weiter. Die aktuellen Verzögerungen und Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff und bei der Terminvergabe seien daher umso ärgerlicher und müssten schnellstmöglich behoben werden. Er sei aber nach wie vor stolz darauf, dass Deutschland bei der Entwicklung von Corona-Impfstoffen eine führende Rolle übernommen habe.

Kritik am aktuellen Krisenmanagement

Neben Lob für die intensive und schnelle Unterstützung durch Klingbeil vor Ort gab es allerdings auch Kritik an dem allgemeinen politischen Krisenmanagement. Fehler bei der Impfstoffbeschaffung, undurchsichtige Schließungskonzepte im Einzelhandel, ausbleibende Unterstützungszahlungen und mangelhafte Schul- und Betreuungskonzepte würden bei den Menschen in der Region zunehmend für Unverständnis sorgen. Klingbeil stimmte dabei zu, dass im Umgang mit der Corona-Krise Fehler passiert seien: „Die Corona-Krise ist natürlich auch für die Politik eine große Herausforderung, dennoch sind in den letzten Monaten Fehler passiert, für die konstruktive Kritik an der Politik möglich sein muss.“ Die Arbeit der Politik werde auch in den kommenden Monaten entscheidend für die weitere Entwicklung sein, weshalb die Fehleranalyse wichtig sei.

Pandemie auch weiterhin zentraler Bestandteil der politischen Arbeit

Neben allgemeinen Fragen rund um die Überbrückungshilfe III, Problemen bei der Kita-Notbetreuung und zum Impfzentrum in Bad Fallingbostel war auch die Rolle des anstehenden Bundestagswahlkampfs ein Gesprächsthema. Klingbeil betonte dabei, dass die Corona-Pandemie auch in den nächsten Monaten der zentrale Bestandteil seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter für die Region sein werde. Wahlkampf, wie man ihn aus der Vergangenheit kenne, werde so dieses Jahr nicht stattfinden können, äußerte sich Klingbeil zum Abschluss der 90-minütigen Gesprächsrunde. „Die Unterstützung der Menschen und der Unternehmen in meiner Heimat ist mir ein persönliches Anliegen. Ich möchte, dass wir gemeinsam gut durch diese Krise kommen und Schritt für Schritt in die Normalität zurückkehren können. Bis es soweit ist, können Sie daher natürlich auch weiterhin auf meine Unterstützung zählen“, erneuerte der 42-Jährige abschließend noch sein Unterstützungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger.

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