Statement von Lars Klingbeil zur Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags zwischen dem Niedersächsischen Umweltministerium und dem Landkreis Heidekreis:

„Mit der heutigen Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags zwischen dem Niedersächsischen Umweltministerium und dem Landkreis Heidekreis stellt das Land Niedersachsen weitere 38,4 Millionen Euro für die Sanierung des Dethlinger Teichs bereit. Ich bin sehr dankbar, dass das Land und Olaf Lies als zuständiger Umweltminister den Heidekreis bei der Sanierung der Rüstungsaltlasten so umfassend unterstützen.

Bild: Tobias Koch

Für mich war von Anfang an klar, dass unser Landkreis mit der Herausforderung nicht alleine gelassen werden darf und finanziell und organisatorisch unterstützt werden muss. Ich habe mich deshalb dafür stark gemacht, dass die bundeseigene Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungs-Altlasten (GEKA) ihre Arbeiten auch bei der Sanierung fortsetzen kann.

Dazu habe ich beispielsweise jüngst eine Videokonferenz mit den Beteiligten von Stadt, Landkreis, Land Niedersachsen, Bund und GEKA organisiert und war im ständigen schriftlichen Austausch mit den zuständigen Bundesministerien. Mir dauerten die Verhandlungen im Bundesverteidigungsministerium zu lange und wir brauchten eine schnelle Klärung.

Ich bin deshalb sehr froh, dass wir weiter vorangekommen sind und der Landkreis mittlerweile den Auftrag für den gewerblichen Kampfmittelräumer bei der Sanierung erteilt hat. Nachdem bei den Probebohrungen das Ausmaß der im Zweiten Weltkrieg im Dethlinger Teich entsorgten Kampfmittel ersichtlich wurde, war klar, dass die GEKA die wesentlichen Planungsleistungen für die Kampfmittelräumarbeiten erbringen soll. Von der Munition und dem Sprengstoff soll künftig keine Gefahr mehr für die Bürgerinnen und Bürger ausgehen.“

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