Klingbeil: „Schließung der Versenkbohrstellen weiter im Blick behalten“

In etwas weniger als einem Jahr müssen alle Versenkbohrstellen geschlossen sein. Aufgrund einer Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes, die im Rahmen des Fracking-Pakets 2016 beschlossen wurde, ist der 10.02.2022 der letzte Tag, an dem die Versenkbohrstellen betrieben werden dürfen.

Lars Klingbeil am 01.09.20 in Berlin im Deutschen Bundestag. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net) Bild: Tobias Koch

Den Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil begleitet das Thema schon mehrere Jahre. Zuletzt hatte er im Jahr 2019 einen transparenten Prozess bei der Schließung der Versenkbohrstellen gefordert. „Ich stehe weiterhin in einem regelmäßigen Austausch mit dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie und erkundige mich immer wieder, wann Anträge zur Schließung der Bohrstellen eingereicht werden. Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatregion ist es vor allem wichtig, dass der Schließungsprozess durchgehend begleitet und umfassend überwacht wird. Gesundheitsgefährdende Risiken müssen zu jeder Zeit ausgeschlossen werden können. Hierfür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, betont Klingbeil die Bedeutung der Thematik.

Im Landkreis Rotenburg und im Heidekreis werden aktuell noch vier Versenkbohrstellen betrieben: in Sottrum und Söhlingen sowie in Walsrode und Dethlingen. Die Versenkbohrstellen Wittorf und Gilkenheide aus dem Landkreis Rotenburg wurden bereits außer Betrieb genommen.

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