Klingbeil zur Klimaschutzprämie: „Waldbesitzer müssen bestmöglich unterstützt werden“

In dieser Woche soll ein Antrag von SPD, CDU und CSU zur Erarbeitung einer Klimaschutzprämie für Waldbesitzerinnen und -besitzer im Bundestag beraten und anschließend beschlossen werden. „Waldbesitzerinnen und -besitzer müssen beim Erhalt unserer Wälder bestmöglich unterstützt werden“, macht der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil deutlich.

In Zukunft sollen die Ökosystemleistungen des Waldes honoriert werden. Hierfür soll es eine Prämie geben, die sich an der Klimaschutzleistung des Waldes orientiert und die Vielfalt der einzelnen Ökosysteme berücksichtigt. Eine genaue Ausarbeitung der dafür notwendigen Standards steht aktuell noch aus. Als eine mögliche Orientierung wird der aktuelle Preis der CO2-Zertifikate diskutiert. Schließlich soll so eine nachhaltige Waldbewirtschaftung wirtschaftlich abgesichert werden.

Klingbeil hatte sich in Berlin immer wieder für die Waldbesitzerinnen und -besitzer eingesetzt. „In unserer Heimat gibt es viele Waldbesitzerinnen und -besitzer und forstwirtschaftliche Unternehmen, die einen enorm hohen Aufwand betreiben, um Schadflächen wieder zu bewalden und einen klimastabilen Waldumbau zu betreiben. Sie brauchen jede Unterstützung – und zwar dringend“, hebt der SPD-Politiker die Bedeutung einer Klimaschutzprämie hervor. Im vergangenen Jahr hatte der Bundestagsabgeordnete zu einem Runden Tisch zum Zustand des Waldes eingeladen und mit Privatwaldbesitzern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Jägerschaft, der Forstämter und vielen mehr diskutiert. Viele der Anliegen von vor Ort hat Klingbeil in die Diskussionen in Berlin eingebracht. Er freue sich auch jetzt über weite Rückmeldungen und Hinweise zu dem Thema an lars.klingbeil@nullbundestag.de, unterstreicht der Abgeordnete.

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