Unsere Heimat 2025

Wir leben in turbulenten Zeiten. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind groß und vielfältig. In den kommenden Jahren wird sich entscheiden, wie wir in Zukunft leben. Auch hier bei uns im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg.

Bild: Tobias Koch

Seit Jahren setze ich mich in Berlin als Ihr Bundestagsabgeordneter dafür ein, dass unsere Region vorankommt. Millionenförderungen in kleine und große Infrastrukturprojekte, in den Ausbau des schnellen Internets, in unsere Krankenhäuser und die Standorte der Bundeswehr sind in unsere Region geflossen. So hohe Summen wie noch nie zuvor. Ich bin stolz darauf, dass wir das gemeinsam erreicht haben und bin dankbar für die Unterstützung sowie die Ideen, die Sie mir täglich mit auf den Weg geben. Das ist sehr wertvoll für meine Arbeit.

Doch wir dürfen uns nicht zufrieden ausruhen. Gerade wenn jetzt so große Veränderungen vor uns liegen. Mein Anspruch ist klar: Ich will, dass unsere Heimat stark bleibt. Dafür will ich auch weiterhin tagtäglich als Ihr Abgeordneter hart arbeiten.

Gemeinsam mit Ihnen will ich Ideen entwickeln, was bei uns vor Ort in den kommenden Jahren passieren muss, damit wir als Region erfolgreich und stark bleiben. Wie können wir die Arbeitsplätze der Zukunft schaffen und die bestehenden Jobs besser machen? Wie können wir unsere Wirtschaftskraft stärken und gleichzeitig Klima sowie Natur schützen? Wie bauen wir Mobilität aus, erreichen eine gute Gesundheitsversorgung sowie starke und sichere Städte und Dörfer? Und wie stärken wir den Zusammenhalt vor Ort? Die Herausforderungen sind nicht gerade klein. Ich bin mir aber sicher: Gemeinsam können wir sehr viel Gutes erreichen, damit unsere Heimat stark bleibt! Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar mit Ihren Gedanken und Ideen.

36 Antworten zu “Unsere Heimat 2025”

  1. Rolf Plaschka sagt:

    Wichtig für uns auf dem Land sind:
    1. Anbindung an den Großraum HH mit Öfis im Stundentakt zu überschaubaren Preisen
    2. einen Internetausbau in der Fläche, der auch wirklich Datenverkehr im größerem Umfang bei guter Geschwindigkeit zuläßt
    3. Marketing in den umliegenden Großstädten für preiswerten Lebensraum auf dem Land (Miete, Kauf) Schulen, geringe Kriminalität, wenig Drogen funktionierende gute Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs

    • Lars Klingbeil sagt:

      Lieber Rolf,

      vielen Dank für Deine drei Punkte zur Kampagne „Unsere Heimat“.

      Die direkte Anbindung nach Hamburg finde ich auch ziemlich wichtig. Es gab dazu auch viele Gespräche mit der Bahn. Leider gibt es im Moment noch keine Lösung für die sehr hohe Gleisbelegung am Nadelöhr Hamburg-Harburg. Ich werde das aber bei meinen regelmäßigen Gesprächen mit der Bahn weiter ansprechen.

      Bei Ausbau der Breitbandversorgung bin ich absolut bei Dir. Das war ja auch Thema bei der Auftaktveranstaltung. Schön, dass Du dabei warst.

      Deinen Vorschlag für Marketing in den umliegenden Großstädten finde ich interessant. Wichtig würde ich dabei nur finden, dass wir für etwas werben und nicht gegen etwas. Wenn Du magst, schreib mir gerne, an welchen Stellen oder in welcher Form Du Dir solche eine Werbung vorstellen könntest. Am besten an lars.klingbeil@nullbundestag.de

      Beste Grüße
      Dein Lars

  2. Hartmut Fach sagt:

    Wichtig für unsere ländliche Region sind lebendige Innenstädte, auch nach 18 Uhr, mit ansprechend dekorierten Schaufenstern und kulturellen Angeboten. Innenstädte, in denen Verkehrsräume für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen ausgelegt sind und Citta Slow nicht nur am Ortseingang auf einer Flagge sichtbar ist.

    • Lars Klingbeil sagt:

      Lieber Herr Fach,

      vielen Dank für Ihren Punkt zu lebendigen Innenstädten. Da stimme ich Ihnen absolut zu: sie sind für die Lebensqualität und Attraktivität einer Region sehr wichtig.
      Hier ist ja gerade die Kommunalpolitik gefragt. Falls Sie konkrete Ideen an Ratspolitikerinnen und Ratspolitiker haben, die Sie weitergeben wollen, kann ich gerne den Kontakt herstellen.

      Beste Grüße
      Lars Klingbeil

  3. Rolf Plaschka sagt:

    Gestern ist mir noch was eingefallen:
    unsere kleinen Städte hatten schon Corona Probleme mit Leerständen und ich fürchte, dass das nach Corona noch mehr werden wird! Und neuen Einzelhandel in die bestehenden Flächen zu bringen halte ich zumindest für schwierig.
    Deshalb wäre plädiere ich für die zweitbeste Lösung: Leerstände in Wohnung umwidmen und dazu vielleicht ein Förderprogramm auflegen. Wenn die Innenstädte bewohnt sind/ bleiben, dann ist das sicher nicht die gewünschte Form einer belebten Innenstadt, aber es ist Leben in der Innenstadt

  4. Karsten Müller-Scheeßel sagt:

    Ich habe mich in den vergangenen Jahren viel mit den zu Scheeßel gehörenden Dörfern befasst. Wenn man ihnen Zukunftschancen eröffnen will, dann muss dringend die GIRL abgeschafft oder so verändert werden, dass auch in unseren Dörfern wieder gebaut werden kann, ohne damit den Flächenverbrauch unverhältnismäßig zu vergrößern. Innerörtliche Verdichtungen wären in unseren in der Regel weiträumigen Dörfern vermehrt möglich. Bauwillige gibt es in den Scheeßeler Dörfern genug. Etliche Dörfer führen Wartelisten.

    • Lars Klingbeil sagt:

      Lieber Herr Müller-Scheeßel,

      vielen Dank für Ihre Nachricht auf der Kampagnenwebsite von „Unsere Heimat 2025“. Ich weiß, dass das Thema in unserer Region und gerade rund um Scheeßel viele Menschen beschäftigt und immer wieder für Probleme sorgt. Leider hat der Bundestag da kein Mitspracherecht.

      Aktuell wird in diesem Kontext im Bundesrat eine Neufassung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ intensiv diskutiert. Die von Ihnen angesprochenen GIRL soll mit in die TA Luft übernommen werden. Leider dauert der Prozess schon viel zu lange. Es liegen bereits 319 Änderungsanträge vor. Die neue TA Luft enthält Anforderungen für praktisch alle Schadstoffe, die von Industrieanlagen in die Luft emittiert werden können, mit Ausnahme von Treibhausgasen, die dem Emissionshandel unterliegen.

      Der genaue Zeitplan ist leider noch nicht abzusehen. Mir persönlich ist es wichtig, dass wir hier eine gute Lösung für alle finden. Das habe ich meinen Fachkolleginnen und Kollegen auch immer mitgegeben.

      Beste Grüße
      Lars Klingbeil

  5. Antje Jäger sagt:

    Ich fände es gut, wenn, wie ich es aus Hessen kenne, eine Lehrmittelfreiheit herrschen würde in Niedersachsen. Gerade bei der Digitaltisierung der Schulen sollen I Pads in weiterführenden Schulen zu all den anderen Dingen auch noch gekauft werden. Hat eine Familie mehrere Kinder , keine Jobcenter Nutzung, Einkommen aber im eher überschaubaren Bereich ist die Anschaffung von I Pads o.ä mit 500 Euro das Stück, wie ich es gerade gehört habe, heroisch. Das kann auch kein Förderverein in der Schule ausgleichen.
    Im Moment gibt es ja nur Geräte für Kinder, die über Jobcenter, Kinderzuschlag o.ä. unterstützt werden. Daher liegen an manchen Schulen die Geräte ungenutzt herum und Familien, die von einem Verkäufergehalt o.ä. leben, bekommen kein Gerät. Bildung sollte für alle möglich sein! Immer ausgesondert zu sein macht Kindern Stress und kann dann auch krank machen.

    • Lars Klingbeil sagt:

      Liebe Antje,

      vielen Dank für Deine Punkte.

      Den Punkt der Lehrmittelfreiheit gebe ich gerne nochmal Dörte Liebetruth und Sebastian Zinke aus dem Heidekreis weiter.

      Kannst Du mir sagen, wer die Startförderungen für freiberufliche Hebammen übernimmt, dort wo sie gezahlt wird?

      Beste Grüße
      Lars Klingbeil

  6. Antje Jäger sagt:

    Für unsere Landkreise wünsche ich mir eine Startförderung für freiberufliche Hebammen, wie sie es in anderen Bundesländern gibt. Gerade hier auf der Fläche mit langen Wegen brauchen wir noch freiberufliche Hebammen. Immer mehr Frauen wollen die Betreuung einer Hebamme schon in der Schwangerschaft, manche auch eine Hausgeburt. Im Krankenhaus werden Frauen mit den Babies sehr früh entlassen, zu Hause werden sie von freiberuflichen Hebammen weiterbetreut. Frauen haben ein Recht auf Hebammenhilfe, bekommen jedoch oft keine, da es zu wenige auf dem Land gibt.
    Wenn eine Hebamme beginnen möchte, freiberuflich zu arbeiten, sind die Kosten für Geräte, Versicherung und Material sehr hoch. Der Verdienst ist niedriger als bei Handwerkern, für den Start bekommt sie sehr schwer einen Kredit. Wenn es eine Art Starterprämie gäbe, um die ersten Kosten zu decken, würden sich vielleicht neue Hebammen hier auf dem Land niederlassen.

  7. Michael Delventhal sagt:

    Wie wäre es denn, wenn der Heidekreis zum Vorreiter für erneuerbare Energien wird? Werden alle Ideen vom Heidekreis tatkräftig unterstützt?
    Sind wir vielleicht dank der Firma Freqcon in einigen Jahren führend in der Herstellung von Wasserstoff und unsere Busse fahren emissionsfrei durch den Heidekreis? Privatleute entschließen sich dank der großzügigen Unterstützung von Bund, Land und Heidekreis ein wasserstoffangetriebenes Fahrzeug anzuschaffen?
    Meines Erachtens gibt es in unserer Region noch genug Plätze für Windräder, um den Wasserstoff klimaneutral zu produzieren.
    Fangen wir doch jetzt damit an!

    • Lars Klingbeil sagt:

      Lieber Herr Delventhal,

      das ist eine schöne Vision, die Sie als Beitrag für meine Kampagne Unsere Heimat 2025 beschrieben haben und dahin würde ich unsere Region tatsächlich gerne bekommen. Gerne kann ich Ihnen beschreiben, was im Moment bei diesem Thema passiert: Der Bund hat die sogenannte Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen, bei der auch Modellregionen für Wasserstoffprojekte gefördert werden. Der Heidekreis und der Landkreis Rotenburg sind mit weiteren Landkreisen aus Niedersachsen Teil der Modellregion „HyExperts“, die vom Bund finanziell gefördert wird. Auch das Land Niedersachsen fördert diese Modellregion. Ich freue mich, dass in unserer Region damit in Zukunftstechnologien investiert wird. Im Sommer 2020 habe ich den Landrat, Bürgermeister und Unternehmen aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg eingeladen, um in einer Gesprächsrunde die Anforderungen an unsere Modellregion zu besprechen und sich zum Thema Wasserstoff auszutauschen. Mir ist sehr wichtig, dass unsere Heimat auch in Bezug auf Zukunftstechnologien wie eben Wasserstoff stark ist und die von Ihnen angesprochene Vorreiterrolle einnehmen kann. Momentan läuft eine Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffwirtschaft im Heidekreis der Wirtschaftsförderung Deltaland, an der auch Kommunen und Unternehmen beteiligt sind. Im Juni werden die ersten Ergebnisse erwartet. Ich bin sehr gespannt und überzeugt, dass unsere Region von der Wasserstofftechnologie profitieren kann.

      Die Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen ist leider etwas kompliziert. Das passiert mit dem sogenannten Regionalen Raumordnungsprogramm. Das ist aber auf jeden Fall auch Thema in Kreis.

      Beste Grüße
      Lars Klingbeil

  8. Christoph Dembowski sagt:

    3 Vorschläge für die Zukunft unseres Landkreises:
    1. Wiederinbetriebnahme der Bahnverbindung (Verden-)Rotenburg-Zeven-Bremervörde mit Einrichtung eines Stundentaktes als Beitrag zur Minderung der C02-Emissionen im Verkehrssektor.
    2. Jede größere Baumaßnahme muss auf ihre ökologischen Auswirkungen überprüft werden als lokalen Beitrag für die Einhaltung planetarer Grenzen
    3. Zusätzliche politische Initiativen, um den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf großen Dachflächen von Industriegebäuden zu beschleunigen.

  9. Günter Dick sagt:

    Sehr geehrter Herr Klingbeil,
    ich finde Ihre Ideen zur Heimatpflege großartig, die hoffentlich auch zu einem guten Ergebnis im Herbst beitragen.
    Mit meiner E-Mail vom 19.06.2020 war ein wenig der Wunsch verbunden, die von mir entwickelte Idee im heimatlichen Umfeld umzusetzen und nicht in München, Leipzig oder sonstwo. Wenn die Standortfrage konkret wird, würde ich vielleicht noch einmal auf Sie zukommen, sofern das Ihre Zeit erlaubt. Bis dahin wünsche ich Ihnen gutes Gelingen in allen Dingen und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen
    Günter Dick

    • Heiner Rusche sagt:

      Moin Herr Dick,
      können Sie erläutern um welches Projekt es sich handelt?
      Beste Grüße
      Heiner Rusche

    • Lars Klingbeil sagt:

      Sehr geehrter Herr Dick,

      vielen Dank für Ihre Nachricht und die netten Worte! Machen Sie das gerne jederzeit.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lars Klingbeil

  10. Erhard Gerke sagt:

    Unser Landkreis, der Heidekreis, ist im Großen und Ganzen ein Transit-Kreis, sowohl in Nord – Südrichtung als auch in Ost – Westrichtung. Hierfür stehen im Besonderen die A 7 für Nord – Süd, und dann die A 27 / B 214 Ost – West. Trotzdem ist unsere Region eine der finanziell Schwächsten in der BRD. Gerade im Bereich des Walsroder Dreiecks müsste es doch möglich sein, Industrie oder produzierendes Gewerbe anzusiedeln, damit die Arbeitskräfte vor Ort gut bezahlte Arbeit finden.

    • Lars Klingbeil sagt:

      Sehr geehrter Herr Gerke,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ganz so pauschal würde ich das nicht sagen: ja, die Kommunen bei uns müssen finanzielle besser ausgestattet sein, aber es ist auch nicht ganz schwach. In diesem Bericht der Bundesregierung können Sie zum Beispiel auf Seite 82 sehen, dass das BIP der Region im Mittelfeld liegt: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_laendliche-Regionen/regierungsbericht-laendliche-raeume-2020.html

      In Bad Fallingbostel ist uns ja nun die Erweiterung des Industriegebietes gelungen. Das hat sehr lange gedauert, aber am Ende wurde unser Einsatz dafür belohnt. Solche Projekte müssen wir auch in Zukunft angehen und durchsetzen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lars Klingbeil

  11. Heiner Rusche sagt:

    Moin aus Soltau,
    für die bevorstehende Landratswahl sollten Kandidaten aus dem Heidekreis gefunden werden. Der jetzt aus dem Hut gezauberte politische Kandidat stößt sauer auf.

    Mit besten Grüßen

    Heiner Rusche

  12. Martin Peters sagt:

    Sehr geehrter Herr Klingbeil,

    wir wünsche uns im Zuge des Ausbau der A7 Im Ortsbereich Dorfmark eine Schallschutz. Wir wohnen in Dorfmark und grade im Sommer wenn die Fenster offen sind oder man im Garten ist der Verkehr der Autobahn immer zu hören. Es würde das Lebensqualität hier sehr verbessern.

    Ich schließe mich meinen Vorredner an das man im Bereich Dreieck Walsrode gut Industrie ansiedeln sollte. Die Anbindung der A7 und A27 ist optimal.
    Ich würde es auch gut sehen wenn der Heidekreis der Vorreiter für Wasserstoff werden würde.

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Peters

    • Lars Klingbeil sagt:

      Sehr geehrter Herr Peters,

      vielen Dank für Ihren Hinweis auf meiner Homepage im Rahmen meiner Zukunftskampagne „Unsere Heimat 2025“.

      Beim Thema Lärmschutz in Dorfmark entlang der A7 bin ich bereits seit 2016 mit der Bürgerinitiative aus Dorfmark, der Bürgermeisterin Karin Thorey und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Austausch. Mit dem sechsspurigen Ausbau der A7 wird der Verkehr zunehmen, gleichzeitig wird die starke Verkehrsbelastung durch mehr Fahrspuren abnehmen.
      Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Dorfmark, Jettebruch, Vierde und Bad Fallingbostel ausreichend Lärmschutz bekommen. Dafür hatte ich bereits mehrere Gespräche und Briefwechsel mit allen genannten Beteiligten. Der Ausbau der Autobahn ist wichtig für unsere Region, trotzdem muss es auch in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz des Projektes geben. Das klappt nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger ausreichend geschützt sind.
      Der Ausbau der A7 ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Momentan läuft das Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 2. Dieser umfasst die Strecke von Bad Fallingbostel bis nach Jettebruch. Im Planfeststellungsverfahren werden die ersten Planungsschritte der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr veröffentlicht. Ende letzten Jahres lagen diese Pläne öffentlich im Rathaus Bad Fallingbostel aus und konnten begutachtet werden. Dies wurde über die Zeitungen angekündigt. Sowohl die Stadt Bad Fallingbostel, als auch die Bürgerinitiative für mehr Lärmschutz in Dorfmark haben ihre Stellungnahmen zu den Plänen abgegeben. Insgesamt sind beide nicht zufrieden mit den vorgeschlagenen Planungen der Landesstraßenbaubehörde, insbesondere der Lärmschutz wurde kritisiert. Die Stellungnahmen werden derzeit noch gründlich geprüft. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Im Anschluss sind Gespräche geplant, in denen die Stellungnahmen erörtert werden sollen. Das Verfahren läuft also noch.

      Sie sprechen sich für eine Vorreiterrolle des Heidekreises in Bezug auf Wasserstoff aus. Der Bund hat die sogenannte Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen, bei der auch Modellregionen für Wasserstoffprojekte gefördert werden. Der Heidekreis und der Landkreis Rotenburg sind mit weiteren Landkreisen aus Niedersachsen Teil der Modellregion „HyExperts“, die vom Bund finanziell gefördert wird. Auch das Land Niedersachsen fördert diese Modellregion. Ich freue mich, dass in unserer Region damit in Zukunftstechnologien investiert wird. Im Sommer 2020 habe ich den Landrat, Bürgermeister und Unternehmen aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg eingeladen, um in einer Gesprächsrunde die Anforderungen an unsere Modellregion zu besprechen und sich zum Thema Wasserstoff auszutauschen. Mir ist sehr wichtig, dass unsere Heimat auch in Bezug auf Zukunftstechnologien wie eben Wasserstoff stark ist und die von Ihnen angesprochene Vorreiterrolle einnehmen kann. Anfang dieses Jahres habe ich ein Unternehmen in Rethem besucht, dass ein Wasserstoffpilotprojekt plant. Auch mit weiteren Unternehmen aus dem Heidekreis bin ich in Kontakt. Momentan läuft eine Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffwirtschaft im Heidekreis der Wirtschaftsförderung Deltaland, an der auch Kommunen und Unternehmen beteiligt sind. Im Juni werden die ersten Ergebnisse erwartet. Ich bin sehr gespannt und überzeugt, dass unsere Region von der Wasserstofftechnologie profitieren kann.

      Besten Dank für Ihre Hinweise, ich freue mich, wenn Sie auch weiterhin mit Ihren Ideen und Anregungen oder Fragen auf mich zukommen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Lars Klingbeil

  13. Hans-Kristian Koch sagt:

    Der Biontech, Moderna und AstraZenecka Impfstoff sollte in Rotenburg und Umgebung über die Hausärzte bzw. verimpft werden können. Ich und meine Frau sind über 70 Jahre und möchten uns den mühsamen Weg zum Impfzentrum Zeven sparen. Gefriertruhen sollten in den Praxen verfügbar sein. Die Superkühlung für die Impfstoffe unter -70 Celsius scheint nicht mehr notwendig zu sein.
    Der Einzelhandel, evtl Gastronomiebereich könnte besser kontrolliert werden , wenn die höchste Anzahl der Besucher ud gegenwärtige Besucherzahl erfasst würden z. b. 70 von 120 zulässigen Personen

    • Lars Klingbeil sagt:

      Sehr geehrter Herr Koch,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Inzwischen haben ja auch die Hausärzte mit dem Impfen begonnen und erfreulicherweise konnte so die Zahl der geimpften Menschen schon stark gesteigert werden. Ich hoffe, auch Sie und Ihre Frau konnten inzwischen schon geimpft werden.

      Ihren zweiten Punkt verstehe ich leider nicht ganz genau. In der Regel wird das ja so gemacht. Ich kenne zum Beispiel Supermärkte, die am Eingang einen Bildschirm haben und digital erfassen, wie viele Menschen gerade im Markt sind und wie viele Menschen noch eintreten dürften. Das geht aber natürlich auch ohne technische Mittel. Vielleicht mögen Sie mir nochmal schreiben, was Sie genau meinen. Am besten an lars.klingbeil@nullbundestag.de.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lars Klingbeil

  14. Jutta Sell sagt:

    ich bin tätig im Bereich: Gesundheit und mein Anliegen liegt in einem guten Konzept der Versorgung von Menschen mit einer Demenz und Entlastung der Angehörigen. Das beginnt bei gut gepflegten rollstuhlfähigen Wanderwegen und findet seinen Höhepunkt in Einrichtungen wie einem Demenzdorf nach dem Vorbild des Hamelner Hauses Tönnebön, wo das Ziel der Versorgung „Leben mit den Menschen mit einer Demenz“ ist, würdevoll
    und so, wie man sich das für sich selber auch wünschen würde.
    Liebe Grüße von Jutta Sell

  15. eopold richter sagt:

    sehr geehrter herr klingbeil,

    für die einladung an dem videochat teilzunehmen bedanke ich mich ausdrücklich.

    leider ist die elektronische situation bei mir zur zeit mehr als schlecht; mein computer streikt, sodass ich nicht an der
    diskussion teilnehmen kann.

    aber nun zum punkt kommend:
    es sollten nicht länder ausgetretene pfade zum xten male betreten werden, nach dem motto
    „wenn wir, die politikerinnen und politiker die grundlage für die ansiedlung neuer arbeitsplätze, und die nötige infrastruktur schaffen, dann ist auch das ländliche leben in strukturschwacher region wieder lebenwert“.

    ich glaube, dass es so einfach nicht ist!

    zum einen ist doch die situation so, dass, wenn hier neue arbeitsplätze geschaffen werden, andern orts arbeitsplätze verloren gehen, denn eines ist doch gerade den jüngeren unter uns klar geworden, unbegrenztes wachstum auf kosten der ressourcen darf es in der zukunft nicht mehr geben.

    wenn also produzierendes gewerbe auf wachstum setzt, ist dass meines erachtens der falsche weg.
    wenn hier mehr und mehr gewerbe angesiedelt wird, muss auch die mehrproduktion in den verbraucherkreislauf fließen, das bedeutet ressourcenvernichtung statt nachhaltigkeit.

    und damit ist es nicht getan, für gewerbegebiete muss die nötige infrastruktur geschaffen werden (anbindung ans bahn- und straßennetz, kanalisation, größere oder neue klärwerke, halt alles was zu einem solchen strukturausbau nötig ist.

    gegenvorschlag

    unser pfund ist die heide, sprich naturlandschaft!

    aber zuvor noch ein paar negative randbemerkungen.

    wenn ich bei uns im heidekreis und auch darüber hinaus durch die gegend fahre, fällt mir immer wieder auf, wie unattraktiv wir unsere kleinstädte und dörfer unterhalten.

    als erstes müsste hier angesetzt werden, um dem eigenen anpruch, als ferien- und urlaubsgebiet zu gelten, gerecht zu werden.
    ich war lange zeit beruflich auch viel im badischen, bayrischen und hessischen unterwegs, wenn ich dort durch die orte fuhr, hatte ich immer das gefühl, die menschen dort gestalten ihre orte und häuser mit enthusiasmus und viel liebe; auf jeden fall verstehen die es, ihre orte für touristen attraktiv zu gestalten.

    fahre ich durch die heide, drängst sich mir das gefühl auf, komm meinem hof ja nicht zu nahe; tourismus heißt hier, dass irgendwo mal (das ist dann aber schon gewagt, ein bienenkorb hängt), ansonsten ist mit einem schnöden schild der hinweis „honig aus eigener imkerei“ vorhanden.

    ach ja, ich vergaß beinahe zu erwähnen, dass mancherorts auch noch ein lieblos aufgehängtes schaffell darauf hinweist, dass es selbiges dort zu erwerben gibt.

    ich wohne nicht weit von hodenhagen entfernt, dort gibt es in der nähe den serengeti-park, hodenhagen ist sowas von trist, statt diese chance zu nutzen, lässt man nun coronabedingt das einzige attraktive geschäft pleite gehen, die rede ist vom cafe am deich (vielleicht sagt ihnen das etwas).

    ansonsten hat dieser ort einen überdimensionalen kernbau in der mitte des ortes bekommen, stadtsparkasse, polizei, ärzte. fahrschule etc.
    wozu dieser bau, wenn man die chancen nicht nutzt?

    was diese region braucht, ist ein gut entwickeltes, langfristig geplantes tourismuskonzept.

    wenn die orte freundlich gestaltet sind, ist das ein guter anfang, tourismus muss die künftige einnahmequelle dieser region werden, wenn die menschen sich hier wohlfühlen, weckt das auch begehrlichkeiten hier wohnen zu wollen, das wiederum zieht kleinste und kleine handwerksbetriebe nach sich, mal ganz abgesehen davon, was tourismus an geld in die region fließen lässt.

    aber es braucht den mut, visionen zuzulassen, es braucht mut, geld in die hand zu nehmen, viel geld, aber ich bin überzeugt, dass sich langfristig ein solches projekt auszahlt.

    und das ressourcen schonend!

    ich wünsche ihnen eine rege teilnahme am videochat und viele neue erkenntnisse.

    mit freundlichem gruß
    leopold richter

    • Lars Klingbeil sagt:

      Sehr geehrter Herr Richter,

      vielen Dank für Ihren Beitrag zur Kampagne „Unsere Heimat 2025“ via E-Mail und auf meiner Website.

      Haben Sie konkrete Idee für die Gestaltung des Ortskerns der Gemeinde Hodenhagen? Haben Sie sich schon einmal an die örtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gewandt? Falls nicht und falls Sie daran Interesse haben, stelle ich gerne den Kontakt her.

      Sie wünschen sich ein Tourismuskonzept für die ganze Region. Die Touristischen Unternehmen in der ganzen Region organisieren sich ja in der Lüneburger Heide GmBH, die genau solche Aufgaben übernimmt. Von deren guter Arbeit habe ich mich schon oft überzeugen können. Die Herausforderung ist im Moment natürlich, dass das diese Branche so schwer von der Pandemie getroffen ist. Daher geht es im Moment vor allem darum, die Unternehmen möglichst gut durch diese Krise zu bringen. Wenn das geschafft ist, werden die Unternehmen gemeinsam mit der Lokalpolitik sicher wieder etwas besser in die Zukunft schauen können und neue Pläne schmieden können. Die Pandemie hat gezeigt, dass Urlaub in Deutschland sehr viel attraktiver geworden ist und da hat unsere Region natürlich gute Chancen davon auch weiterhin zu profitieren.

      Mit freundlichen Grüßen
      Lars Klingbeil

  16. Erich sagt:

    Lieber Genosse(!) Lars.
    Eine kleine Anekdote. Beim Parteitag in Bremen (ja ist schon ein bischen her), wurde ich unserem Vorsitzenden Willy Brand vorgestellt. Als ich ihn mit Herr Brand und „Sie“ ansprach, unterbrach er mich sofort. „Wir sind doch Sozialisten, die duzen sich und sprechen sich mit Vornamen an. Ich bin Willy“, und reichte mir die Hand. Das hatte mich stark beeindruckt, auch heute noch.
    Heute, heute wird es in unserer Partei deutlich kühler, jeder hat Angst Fehler zu machen und auch im Umgang geht man immer öfter auf Distanz, spricht mit Sie, um bloß keine Nähe aufkommen zu lassen.
    Ich wünsche mir daher, bewußtes Du, auch öffentlich. Es symbolisiert Nähe. Verbundenheit und Vertrauen.
    Traut Euch !

    Erich
    OV-Kirchlinteln

    • Lars Klingbeil sagt:

      Lieber Erich,

      vielen Dank für Deine Nachricht und Deine schöne Geschichte. Das ist schade, dass Du das so erlebst. Das „Sie“ ist ja eigentlich überhaupt nicht üblich bei uns – ich jedenfalls würde es bei Genossinnen und Genossen gar nicht benutzen. Vielleicht ist es Dir mal im Kontakt mit einem neuen Parteimitglied begegnet? Für diese ist es ja zunächst etwas ungewohnt.

      Beste Grüße
      Dein Lars

  17. Melanie sagt:

    Hallo Herr Klingbeil,
    Für unser aller Zukunft wünsche ich mir mehr in Punkto „weg vom Auto“. Zum Beispiel können alte Bahnstrecken zu Fahrradautobahnen werden und so Dörfer verbinden und nicht zwingend an der Landstraße entlang (z.B. Schwarmstedt, Bothmer, über Ahlden nach Rethem). Dies kann auch für den Tourismus von Vorteil sein. Außerdem sollte in Neubaugebieten immer ein reiner Fußweg/Fahrradweg vorgesehen sein, kleine Geheimwege beleben das Ortsbild. Zudem fehlt es in allen Orten an Bäumen, die dem Klimawandel gewachsen sind. Baumpatenschaften wären wünschenswert.
    Außerdem macht es Sinn Windräder wieder kleiner zu bauen und dann direkt an Gewerbegebiete, Bahntrassen oder Autobahnen zu positionieren.
    Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Meinung.

    • Lars Klingbeil sagt:

      Liebe Melanie,

      vielen Dank für Ihren Beitrag! Nachhaltige Mobilität und guter öffentlicher Nahverkehr waren bisher das wichtigste Thema bei allen Rückmeldungen, die ich zu meiner Kampagne erhalten habe. Vielen Dank auch für Ihre Vorschläge. Bei alten Bahnstrecken ist natürlich auch die Frage, ob man sie noch reaktiveren kann und so ebenfalls nachhaltige Mobilität ermöglichen kann. Aber Ihre Idee gefällt mir sehr.

      Baumpatenschaften sind vielleicht eine Idee, die Sie mit den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern bei sich im Ort besprechen könnten. Wenn Sie mögen, können Sie mir gerne an lars.klingbeil@nullbundestag.de eine E-Mail schreiben mit der Info, wo genau Sie leben und dann stelle ich gerne den Kontakt her.

      Die Flächen für den Bau von Windkraftanlagen werden vom Kreistag im Heidekreis ausgewiesen. Das passiert über das sogenannte Regionale Raumordnungsprogramm, in dem festgelegt wird, was auf welcher Fläche bei uns passieren kann. Das Verfahren ist leider recht kompliziert. Wenn Sie dazu konkrete Fragen oder Anliegen haben, können Sie mir auch gerne eine E-Mail schreiben.

      Beste Grüße
      Lars Klingbeil

  18. Sigrun Zühlke sagt:

    Bitte über ÖPNV auch Landkreis überschreitend nachdenken.

    Wer am Rand eines Landkreises wohnt, hat einfach Pech, wenn er sich den Arzt nach Kompetenz und Freundlichkeit und den regelmäßigen Wegen ausgesucht hat, statt sich an die Kreisgrenzen zu halten. Der Bus fährt in die Kreisstadt und Punkt. Mit dem Bus z.B. nach Verden zum Einkaufen ist so gut wie unmöglich – wobei – es wird einem sowieso schwer gemacht, mit dem Bus einkaufen zu fahren oder zum Arzt, weil die Fahrpläne kompliziert sind. Man hat ein paar Gelegenheiten hinzukommen, wenn man schlau ist und sich die Mühe macht (Hochschulstudium ist schon ne Weile her bei mir), aber zurück kommt man ganz sicher nicht in einigermaßen passender Zeit.

    Wenigstens alle 2 Stunden regelmäßige Verbindungen tagsüber hin und zurück und vielleicht auch mal über den Tellerrand hinaus, das wäre schon sehr toll, damit man nicht immer ins Auto muss. Fahrrad ginge natürlich auch, aber für jeden Einkauf 40 Minuten Radeln ein Weg ist halt auch nicht jedermanns Sache. Auch wenn’s fit machen würde.

    LG
    Sigrun Zühlke, Sieverdingen

  19. Tanja Bladauski sagt:

    Lieber Lars,

    2025 können hoffentlich unsere Schafe ohne guantanamo-feeling zur Freude und Entspannung von Einheimischen wie Touristen wieder friedlich auf grünen Weiden oder in der Heide grasen und unsere Schäferinnen und Schäfer (ebenso wie Pferde- und Freiland-Rinderhalter) gut schlafen, weil das niedersächsische Wolfs-Management greift und auch von niemandem mehr – weder vom Bund, von der EU oder von NGOs – infrage gestellt wird. Ideologisch motivierte Fanatiker sind wegen „Hate-Speech“ verurteilt. – Wir haben hier wunderschöne kultivierte Landschaften, die wieder mehr Kiebitzen und Rebhühnern ein Habitat bieten könnten. Die Privatgärten der Menschen, die schon immer hier leben oder ihre Heimat gefunden haben, bieten darüber hinaus enormes Potential zur Förderung der Artenvielfalt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Gewerbegebiete auch zur Energiegewinnung dort angesiedelt würden, wo die Landschaft ohnehin schon zersiedelt ist und die meiste Energie verbraucht wird – und nicht dort, wo Land noch relativ „billig“ ist, so dass ausgerechnet diejenigen, die sich bewusst vor dem „Lärm der Welt“ dorthin zurückgezogen haben und energiesparend verhalten, mit riesigen Logistik-Hallen, Infraschall und Schlagschatten belastet werden.

    Viele Grüße und alles Gute für die Wahl!
    Tanja

  20. Weitermann sagt:

    Sehr geehrter Herr Klingbeil !
    Mein Turnbruder Siegfried Klingbeil ähnelt auch Ihrem Namen in Siegburg, heute Seelscheid- Neunkirchen.
    Aber ich wollte nur den Abschied von Herrn Sarrazin als großen Fehler der SPD ansprechen !! Es hat sich alles aus seinem Buch “ Deutschland schafft sich ab“ bewahrheitet ! ! ! Man musste es nur lesen und die Parameter der
    Statistiken bewerten .
    Eine Partei solle auch Querköpfe aushalten können !
    Es grüßt der CDU-Anhänger und Ingenieur
    Wolfgang Weitermann

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